Kontinuität und Vernetzung

Essentiell für eine gute Wegweisung ist die Kontinuität der Wegweisung, also die Lückenlosigkeit der Wegweiser und deren Zielangaben. Mit Vernetzung ist gemeint, dass das Wegweisungsnetz räumlich abgestimmt ist. Dies findet vor allem auf den unterschiedlichen Ebenen der Gemeinden, Kreise und Länder statt. Hierbei ist die regionale Zusammenarbeit und Absprache unumgänglich. Grundsätzlich gilt zu beachten, dass:

  • die jeweiligen Planungsräume geschlossene Systeme darstellen sollen; keine Insellösungen.
  • die Kontinuitätsregel eingehalten wird; d.h. Ziele die einmal ausgewiesen werden, müssen bis zum Erreichen des jeweiligen Ortes beibehalten werden.
  • die Zielauswahl alle bedeutenden Ziele erfasst und gleichzeitig einer zu großen Netzdichte vorbeugt.
  • die Wegweisung an den Grenzen des Planungsraums nicht abrupt endet, sondern mindestens bis zum erstmöglichen Ziel des benachbarten Planungsraums geführt wird.
  • Gemeinde-, Kreis- und Landesplanung ihre Wegweisung verknüpfen; auch um einheitliche Standorte und Standortinformation zu gewährleisten.

Für die spätere Unterhaltung gilt es weiter zu beachten, dass:

  • die Zuständigkeit geregelt ist.
  • eine regelmäßige Kontrolle durch die Zuständigen gewährleistet ist.
  • der Bestand katalogisiert ist und etwaige Reparatur/Austausch-Arbeit umgehend geleistet werden können.