Zielorientierung / Routenorientierung

Wie angedeutet lassen sich die Nutzer/innen der Fahrrad-Wegweisung in zwei Gruppen unterscheiden:

  • Alltagsradfahrer/innen
  • Freizeitradfahrer/innen

Dem/der Alltagsfahrer/in geht es vordergründing meist um eine schnelle Verbindung zum gewünschten Ziel. Wir sprechen deshalb von der Zielorientierten Wegweisung.

Dem/der Freizeitradfahrer/in möchte auf einer landschaftlich/kulturell attraktiven (Rund-)Route geführt werden, wobei das Ziel die Route selbst ist. Wir sprechen deshalb von der Routenorientierten Wegweisung.

Grundsätzlich geben moderne Wegweiser zunächst nur Ziele an. Auf dem Wegweiser selbst sollen keine Routen ausgewiesen werden. Um touristische (Rund-)Routen in das Wegweisungs-Netz zu integrieren, wird mit sogenannten Einschubplaketten gearbeitet. Diese können an entsprechenden Pfeil- oder Tabellenwegweisern angehängt/“eingeschoben“ werden und tragen ein individuelles Logo der jeweiligen Themenroute. An jeder Kreuzungssituation folgt der/die Freizeitradler/in einfach dem Pfeil, an dem die gewünschte Route „hängt“. An einem Standort können so Problemlos mehrere Routen ausgewiesen werden ohne von der Zielorientierten Wegweisung abzulenken.

Einschübe für touristische Routen an einem Wegweiser