Qualität

Wie unter dem Menüpunkt Qualitätssicherung  angeführt, ist eine Lückenlose und zügige Mängelbehebung im Sinne der Qualitätssicherung stark abhängig von ihren Nutzer/innen. Neben der regelmäßigen Qualitätssicherung durch gezielte Kontrollfahrten, sollten auch die Radfahrer/innen hierfür sensibilisiert und ein allgemeines Bewusstsein für die Verantwortungsübernahme geschaffen werden.

Grundsätzlich sollte die erste gezielte Qualitätssicherung 6-12 Monate nach Neubeschilderung erfolgen. Der Frühling biete sich hierfür an, da notwendiger Grünschnitt erst dann sichtbar wird. Sollten sich Standorte dabei als nachhaltig ungeeignet erweisen ist eine Standortanpassung zu vorzunehmen.

Anschließend sollte die Qualitätssicherung einmal jährlich erfolgen. Auf sehr stark befahrenen Routen ist eine kürzere Taktung unter Umständen empfehlenswert.

Während der Qualitätssicherung gilt es jeden Standort auf,

  • Sichtbarkeit und die korrekte Ausrichtung,
  • die Schilderinhalte,
  • die Stabilität des Pfostens und der Schilderbefestigung,

zu überprüfen.

Größere Mängel werden in einem Protokoll dokumentiert und ihre Behebung schnellstmöglich veranlasst. Kleiner Mängel (z.B. verdrehte Pfosten, abgeschraubte Zwischenwegweiser) sollten idealerweise direkt während der Qualitätssicherung behoben werden. Ist der korrekte Zwischenwegweiser nicht zur Hand, kann die Wegweisung vorübergehend mit Sprühfarbe markiert werden. (ja?!) Ebenfalls sollten während der Kontrolle Veränderungen und/oder Auffälligkeiten (z.B. Baumaßnahmen an der Strecke, Veränderungen der Streckenqualität, Schilder-Altbestand) mit in das Protokoll aufgenommen werden.

Für die Qualitätssicherung bieten sich Lastenräder meist am besten an, da sie die Routen durchgängig befahren können und ausreichend Kapazität bieten um etwas Werkzeug, eine Leiter, einige Zwischenwegweiser und etwas Befestigungsmaterial mitzunehmen, um kleinere Instandsetzung direkt zu beheben.