Zwischenwegweiser

Zwischenwegweiser

Zwischenwegweiser weisen den Routenverlauf zwischen Standorten mit Pfeil- oder Tabellenwegweisern aus. Sie müssen immer an Standorten angebracht werden an denen,

  • die Route abbiegt.
  • sich die Routenführung nicht eindeutig erschließen lässt.
  • über längere Distanz, auf Grund ausbleibender Kreuzungs-/Gabelsituationen, keine Bestätigung der Route durch die Wegweisung stattgefunden hat.

Ob sich die Routenführung eindeutig erschließt ist nicht immer eindeutig und kann unterschiedlich ausgelegt werden. Grundsätzlich ist es das oberstes Gebot, dass die Nutzer/innen ihre Route finden und diese in regelmäßigen Abständen bestätigt bekommen. Gleichzeitig gilt es auch hier einer Überbeschilderung entgegenzuwirken. Führt eine Route beispielsweise über die Haupt-/Durchfahrts-/Vorfahrtsstraße einer kleineren Ortschaft, sollte keinesfalls an jeder Seitenstraße ein Zwischenwegweiser angebracht werden, sofern dieser nur die Hauptstraße als Route bestätigt. Grundsätzlich gilt, dass immer dann ein Zwischenwegweiser anzubringen ist, wenn die Route von der zu erwartenden/naheliegenden Strecke abweicht.

Bei einer komplexeren Wegführung finden sich des Öfteren Zwischenwegweiser, die neben dem Pfeil noch Routeninformationen in Form von Logos oder Nummerierungen haben. Auch gibt es Bundesländer, die ihr/e Landesfarben/-wappen mit auf dem Zwischenwegweiser platzieren. Wir sind der Meinung, dass es im Sinne der Einheitlichkeit und demnach allgemeinen Verständlichkeit die beste Lösung wäre auf jegliche Information neben der Richtungsangabe zu verzichten. Diese Informationen sollten durch Pfeil- und/oder Tabellenwegweiser kommuniziert werden. Sofern ein Standort diese Information also zwingend erfordert ist ein Zwischenwegweiser die falsche Wahl.

Drei Varianten von Zwischenwegweisern